OK! Bad Essen wurde im November 2015 von 107 Bad Essener Bürgern gegründet, um die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit auf eine breitere Basis zu stellen und den Anforderungen, die sich aus dem erwarteten zunehmendem Zuzug von Asylbewerbern ergeben, anzupassen.

Wir haben die folgenden Ziele für uns formuliert:

  • Gestalten statt verwalten
  • Annehmen statt dulden
  • Fragen statt wegsehen
  • Mit den Ankommenden sprechen, statt über sie zu sprechen
  • Mitgefühl zeigen mit Gefühl und Verstand
  • Professionell handeln, empathisch und in enger Anbindung an die amtlichen Stellen
  • Fördern und fordern

Konkret heisst dies:

  1. Das bürgerliche Engagement in der Gemeinde Bad Essen auf eine breite Basis stellen
  2. Das bereits vorhandene ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde bündeln und vernetzen
  3. Zum „Mittun“ anregen, Hemmschwellen und Berührungsängste abbauen, Wege und Möglichkeiten der praktischen Hilfe aufzeichnen und kanalisieren.
  4. Bürgern, die sich bereits ehrenamtlich engagieren, mit Rat und Tat zur Seite stehen.
  5. Kontaktstelle und „Kompass“ für besorgte Bürger sein, die sich im Durcheinander der veröffentlichten Meinung nicht mehr zurechtfinden.
  6. Ideenpool und Thinktank sein – immer auf der Suche nach neuen, konstruktiven Ansätzen, neugierig auf Erfahrungen anderer Kommunen etc..
  7. Das „Wir-Gefühl“ stärken. Im Verein – also im Sinne von mit vereinten Kräften – gelingt das Ehrenamt und wird zur Bereicherung für alle.
  8. Eine Art „Schutzfunktion” übernehmen, das Engagement Einzelner „autorisieren“ und ihm in der Zusammenarbeit mit der sehr heterogenen Gruppe von Flüchtlingen und Migranten, sowie im Austausch mit Vertretern aus Hauptamt und Politik mehr Gewicht verleihen.
  9. Sprachrohr für die Bad Essener Belange sein, sowohl in der Politik als auch in den Medien.
  10. Das politische Bewusstsein und Verantwortungsgefühl gegenüber Migranten und Flüchtlingen sowohl in der Gesellschaft vor Ort als auch bei den politischen Akteuren schärfen.
  11. Sich klar gegenüber fremdenfeindlichen Äußerungen und Gruppierungen positionieren durch Aufklärung historischer, politischer und aktueller Hintergründe und durch tatkräftiges Handeln vor Ort.
  12. Spenden sammeln und zielgerichtet verteilen sowie Fördermittel beantragen, die Privatleuten nicht zugänglich sind.
  13. Anlaufstelle für Flüchtlinge und Ehrenamtliche sein.
  14. Schnittstelle zwischen Haupt- und Ehrenamt sein.
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